Ausbildung

Theoretische Ausbildung ATN Akademie Naturheilkunde
  •  Ethologie des Hundes 1 Abstammung, Geschichte, Verhalten, Zucht und Ausbildung  (Dr. Erik Ziemen)
  •  Ethologie des Hundes 2 Domestikation, Geschichte, Wolf-Haushund, Mensch-Hund  (Dr. Erik Ziemen)
  •  Ethologie des Hundes 3 Videoanalyse Sozialverhalten (Dr. Erik Zimen)
  •  Lernverhalten, Motivation und Ausbildungstechniken beim Hund (Sabine Winkler)
  •  Mit dem Hund unterwegs und Antijagdtraining (Pia Gröning)
  •  Rassetypen und rassespezifische Besonderheiten (Sabine Winkler)
  •  Ontogenese Welpen und Jugendentwicklung (Dr. Ute Berhold-Blaschke)
  •  Stress und Stressmanagement (Dr. Ute Berhold-Blaschke)
  •  Mehrhundehaltung (Maria Hense)
  • Mit dem Hund in Haus, Hof und Garten (Chris Götte)
  •  Hunde Sport, kognitive Sportarten
  •  Angst und Angstverhalten (Dr. Ute Berhold-Blaschke)
  •  Hyperaktivität, Territorialverhalten und Bellen (Maria Hense)
  •  Probleme mit Ausscheidungsverhalten, Futteraufnahme und Brutpflegeverhalten (Maria Hense)
  •  Beschäftigung und Spiele (Christina Sondermann)
  •  Kundenorientiertes Handeln und Kommunikation mit Menschen (Dr. arg. Cathleen Wenz)
  •  Aufbau und Betrieb einer Hundeschule (Jörn Blum, Angela Dolma, Dorothee Schneider)
  • Grundlagen der Anatomie und Physiologie, sowie Notfallmassnahmen beim Hund und Grundlagen der Ernährung (Tierärztin Viola Dahm)
Praktische Ausbildung ATN Akademie Naturheilkunde
  • Lernen und Erziehung 1 mit Esther Würtz (2 Tages-Seminar)
  • Lernen und Erziehung 2 mit Esther Würtz (2 Tages-Seminar)
  • Lernen 3 mit Dorothee Schneider (2 Tages-Seminar)
  • Verhaltenstraining 1 Mit dem Hund unterwegs  mit Irène Julius (2 Tages-Seminar)
  • Verhaltenstraining 2 Antijagdtraining  mit Irène Julius (2 Tages-Seminar)
  • Ontogenese 1 Übungen mit Welpen, Junghunden und Rüpeln  mit Irène Julius (2 Tages-Seminar)
  • Ontogenese 2 mit Irène Julius (2 Tages-Seminar)
  • Ausdrucksverhalten beim Hund mit Herrn Leithold (2 Tages-Seminar)
  • Der Hund im Recht - CH Recht mit Frau Spring (1 Tages-Seminar)
  • Kommunikation mit Kunden 1 mit Angela Tang (2 Tages-Seminar)
  • Kommunikation mit Kunden 2 mit Daniela Capraro (2 Tages-Seminar)
  • Hundenasen fordern und fördern, Nasenarbeit in der Hundeschule mit Sylvia Peter (2 Tages-Seminar)
Zusatzmodul Jagdverhalten in Deutschland 2017
  • Jagdverhalten des Hundes – allgemeine Infos
  • Jagdhunderassen und die dazugehörigen Arten der Jagd
  • Beschäftigung für jagdlich interessierte Hunde
  • Aufregung des Hundes und Jagdverhalten
  • Reaktionsmöglichkeiten bei nicht ansprechbarem Hund
  • Kontrolle Jagdverhalten 1 (Orientierung am Menschen, Grenzen, Schleppleine & Co.)
  • Kontrolle Jagdverhalten 2 (Wild anzeigen, Gehorsam, Gegenkonditionierung)
  • Jagdhunderassen und die dazu gehörigen Arten der Jagd
  • Bedeutung von Steadiness und Impulskontrolle für den Jagdgebrauch
  • Jagdgebrauchshunde und Grenzen
  • Alltag jagdlich geführter Hunde
  • Orientierung am Menschen
  • Prävention beim Junghund
  • Kontrolle Jagdverhalten
  • Jagdgesetzgebung – wichtige Aspekte für Hundetrainer und „Kleine Wildkunde“
Lernen mit schwer motivierbaren Hunden

Referentin: Dr. rer. nat. Ute Blaschke-Berthold

Onlinekurs 09.10.2021

Das Konzept der Motivation hilft uns dabei, zu beschreiben, warum ein Tier überhaupt das tut, was es tut. Motivation hat man nicht, Motivation wird gebildet. Sie entsteht durch einen Verrechnungsprozess im Gehirn. Ein Prozess, der sowohl durch äußere als auch durch innere Faktoren beeinflusst wird und so zu Verhalten führt und es irgendwann auch wieder beendet.

„Nicht motiviert“ bedeutet erst einmal, dass dieser Entscheidungsprozess in einer bestimmten Situation zu einem anderen Ergebnis kommt als die Bezugsperson des Hundes ursprünglich erwartet hat.

Schwere Motivierbarkeit, die manchen Hunden also zugesprochen wird, hat vielfältige Ursachen. Sie aufzudecken, zu analysieren und bestmöglich zu beheben, ist der erste wichtige Schritt in Richtung einer Veränderung.

Es ist Wunschdenken, zu glauben, dass Training mit Belohnungen automatisch die Motivation des Hundes steigert. Belohnungen müssen auch zu seinen aktuellen Motivationen und Bedürfnissen passen.

Die Bedürfnisse des Hundes zu erkennen, sie zu erfassen, aufzugreifen und sich daran zu orientieren, entspricht also dem weiteren Vorgehen und schafft so unter anderem die Basis für eine gute Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch, die allen Beteiligten Spaß macht und eine Bereicherung für den Alltag darstellt.

Diese Aufzeichnung des Tagesseminars zeigt die Ursachen für Verhalten auf, welches wir Menschen gerne als „schwer motivierbar” bezeichnen, gibt Anregungen dafür, Verhalten zu definieren, welches wir uns stattdessen von unserem Hund wünschen und liefert erste mögliche Trainingsansätze, die individuell auf das jeweilige Hund-Mensch-Team abgestimmt werden sollten.